Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Spielräume

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Der innere Gegenspieler". Der Theologe und Psychotherapeut Uwe Böschemeyer darüber, wie wir selbst aktiv werden und unser Leben in die Hand nehmen können Er ist auch bekannt als der "innere Schweinehund", der die Selbstdisziplin aushebelt und statt zum Sport auf die gemütliche Couch schickt. Dieser innere Gegenspieler, von dem der Psychotherapeut und Bestsellerautor Uwe Böschemeyer in seinen "Gedanken für den Tag" erzählt, hindert am Handeln und hemmt die positive persönliche Entwicklung. Er macht mutlos und raubt Energie. Doch dieser inneren Zerrissenheit sei man nicht hilflos ausgeliefert, meint der Therapeut. "Denn nicht das Schicksal oder die Genetik bestimmen unseren Lebensweg. Wir können selbst aktiv werden und unser Leben in die Hand nehmen." Der evangelische Theologe und Psychotherapeut Uwe Böschemeyer hat bei Viktor Frankl studiert, eine Dissertation über die Sinnfrage verfasst und mit dessen Zustimmung das erste deutsche Institut für Logotherapie gegründet. Er ist Rektor der Europäischen Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung und Leiter des Instituts für Existenzanalyse und Logotherapie in Salzburg.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Helmut Jasbar.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Wirken im Grünen. Gertrude Egger spricht über ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Naturbereich. Teil 4: Amphibienschutz im Land Salzburg Gestaltung: Lothar Bodingbauer Der Eintritt in die Pension bringt vielfältige Bereicherungen - auch im Naturbereich. Man hat endlich Zeit, den Wandel der Jahreszeiten bewusst zu erleben und zu gestalten, oder man kann die Flora und Fauna vor der Haustüre oder bei Ausflügen neu entdecken. Es gibt auch etliche Möglichkeiten, sein Wissen und seine Begeisterung für die Natur ehrenamtlich einzubringen. Man kann bei Schutzprojekten mitwirken: Vögel werden bei einem Monitoring erfasst oder Frösche und Kröten im Frühjahr sicher zu ihren Laichgebieten geleitet. Das wertvolle Wissen um die Pflanzenwelt kann an Kinder und Erwachsene weitergegeben werden.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg

Neue Wege in das Alter (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Statistisch gesehen gewinnen wir in jedem gelebten Jahr drei Monate an Lebenszeit dazu. Und: Wir leben nicht nur länger, sondern bleiben auch länger aktiv und gesund. Die Gestaltung dieser dritten Lebensphase ist so vielfältig wie individuell. Lebensträume wollen verwirklicht werden, Zeit für Familie und Enkelkinder wird großzügig reserviert, die schon lange ersehnte Weltreise geplant. Doch welche Voraussetzungen unterstützen diese Pläne? Aus medizinischer Sicht bleiben die Regenerationskräfte des menschlichen Körpers bis ins hohe Alter erhalten. Die biologischen Voraussetzungen dafür sind gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Doch Menschen brauchen soziale Netzwerke. Und diese gehen mit Eintritt in die Pension oft verloren und müssen nun neu aufgebaut werden. Auch der Wohnraum sollte der neue Lebensphase angepasst werden. Denn Barrierefreiheit garantiert langfristig Autonomie. Ob sich die vielen Pläne jedoch realisieren lassen, hängt nicht nur von der inneren Haltung der Seniorinnen und Senioren ab, sondern auch von deren finanziellen Möglichkeiten. Oft sind mit einer Pensionierung markante Einkommensverluste verbunden, die den individuellen Handlungsspielraum einschränken. Kann die Währung Zeit das ersetzen? Den dritten Lebensabschnitt gut gestalten heißt auch: diesen vorausschauend zu planen. Dazu zählt die Möglichkeit, sich mit den Errungenschaften der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Sie dominieren immer mehr den Alltag. Sowohl Bankgeschäfte wie der Zugang zum Gesundheitssystem werden vermehrt online abgewickelt. Um weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, müssen ältere und alte Menschen den Umgang mit digitalen Medien erlernen. Der Auftrag an die Politik wiederum ist es, ältere Menschen gezielt in das gesellschaftliche Leben zu integrieren und ihnen die Aufgaben, die sie bereit sind zu erfüllen, auch zu überantworten.

09.30 Uhr
Radiokolleg

Von der Krücke zu technischen Assistenzsystemen (4). Gestaltung: Ilse Huber Der Mensch ist unvollkommen. Sehen, hören, klettern oder gar fliegen können andere Lebewesen weitaus besser. Aber trotzdem kann er dank seiner Kreativität und Denkleistung diese Unvollkommenheit immer besser kompensieren. Ob alt oder jung, ob physisch beeinträchtigt oder sensorisch geschwächt- der Mensch findet Unterstützung, wenn der Körper nicht (mehr) kann. Er baut sich Hilfen. Mechanisch, elektrisch und mit Künstlicher Intelligenz. Die Assistenzsysteme bilden im Bereich der Pflege einen boomenden Sektor. Was als Sehbehelf begonnen hat, kann längst Worte sprechen. Die Brille wird zum Übersetzer. Oder ein Stift, der lesen und sprechen kann. Bei der Fortbewegung übernehmen Exoskelette die Arbeit des Stützapparates. Und wenn das Gegenüber ein intelligenter Roboter ist und zur Unterhaltung dient, ja dann ist die soziale neue Welt angebrochen. Wie weit helfen technische Assistenz-Systeme dem Menschen und seiner Umgebung? Und wo sind die Grenzen erreicht? Wann schwindet die Akzeptanz derartiger Hilfen und wie weit sind sie ausreizbar? Die Fragen zur Pflege stellen sich immer mehr Technikerinnen und IT-Spezialisten. Eine Rundschau von Ilse Huber.

09.45 Uhr
Radiokolleg

Vokale Frauenbands (4). Gestaltung: Ute Maurnböck Es gibt derer viele: die Dixie Chicks, die sich seit vorigem Jahr nur noch The Chicks nennen, weil sie mit den alten Südstaaten-Ideologien nichts mehr zu tun haben wollen, die weltberühmten Andrew Sisters, ein Schwestern-Terzett, das in den 1940ern mit Ohrwürmern wie "Rum and Coca-Cola" oder "Bei mir bist du schoen" Welthits landete. Die erste schwesterliche Girlband waren sie allerdings nicht. Heute fast vergessen, aber von vokalen Frauenbands damals bis heute geliebt und kopiert waren die Boswell Sisters. Drei hochmusikalische Schwestern aus New Orleans, die in den 1930ern rund zehn Jahre lang unter den Top 20 der Hitparaden zu finden waren und auch spätere Musikerinnen wie Ella Fitzgerald beeinflusst haben. Sie werden in der Musikvierstelstunde genauso porträtiert wie die irischen Henry Girls, drei Schwestern aus Donegal, die den Boswell Sisters erst letztes Jahr mit "Shout Sister Shout" musikalisch Tribut zollen. Die Folk und Roots-Musikerinnen singen und spielen seit ihrer Kindheit zusammen, stehen fast ebenso lange auf der Bühne und touren regelmäßig auch durch Österreich: so wieder im Juni, so Corona es will. Ein weiteres Porträt widmen wir dem Südtiroler Trio Ganes, das sich von der Sagenwelt ihrer Heimat inspirieren lässt- musikalisch wie sprachlich. Zwei Schwestern und eine "Nicht-Verwandte" singen auf Ladinisch, die Weichheit der Sprache harmoniert mit den runden Klängen. Und zuletzt führt die Musikviertelstunde ins Italien der 1930er und 40er Jahre. Das Trio Lescano, bestehend aus drei Schwestern, zählte zu den erfolgreichsten Sängerinnen der Mussolini-Ära. Aus einer ungarisch-holländisch-jüdischen Zirkusfamilie stammend, wuchsen sie in Holland auf, wurden aber in Turin entdeckt. Mit ihren Swing- und Jazznummern boten sie die italienische Antwort auf die Andrew Sisters, erhielten sogar noch 1942 die italienische Staatsbürgerschaft - und wurden im Zuge des zunehmenden Antisemitismus mehr und mehr aus dem Geschäft gedrängt. Letztlich wurden sie der Spionage bezichtigt. Verleumdungen, die sie ins Gefängnis brachten. Nach dem Krieg wurde die Karriere noch wenige Jahre fortgesetzt - die letzte der Schwestern starb 2007 in Venezuela. Eines eint wohl die meisten der Swinging Sisters: "Ich kann mir nicht vorstellen, allein auf die Bühne zu gehen", sagt Lorna McLoughlin von den Henry Girls.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ausgewählt

Mit Hans Georg Nicklaus. Duos für zwei Celli, Violinen oder Violine und Viola von u.a. Jean Barrière, Georg Philipp Telemann und Michael Haydn Wenn ein Klavier oder eine Gitarre ein Melodieinstrument begleitet, sozusagen eine "Solo-Performance" unterstützt, dann sind die Rollen zumeist relativ klar. Wenn aber zwei Melodieinstrumente im Duett auftreten, dann ergibt sich ein spannendes Wechselspiel, etwa durch einen ständigen Rollenwechsel zwischen Begleitung und Oberstimme oder gar durch eine virtuose Rivalität. Spektakulär und virtuos klingen die Celloduos von Jean Barrière, fein gewoben sind die Violin-Duos Telemanns, die Begebenheiten aus "Gullivers Reisen" nacherzählen und interessant ist, welche Rolle Michael Haydn der tieferen Viola (oder Bratsche) in seinen Duos für Violine und Viola gibt. Die Aufnahmen und Interpretationen dieser Werke hängen sehr stark von der "Partnerschaft" der beiden Musizierenden ab, aber auch davon, wie ernst man diese "kleinen" kammermusikalischen Werke nimmt, denen manchmal das Image anhängt, sie seien eher für den "Hausgebrauch" geschrieben und nicht für die große Öffentlichkeit. Spätestens seit der Erfindung von Tonträgern sind sie aber so "öffentlich" wie jede Symphonie und können (oder könnten!) auch entsprechend expressiv und mit großer Geste musiziert werden.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

?Die wenigen Geräusche. Späte Prosa? von Philippe Jaccottet. Aus dem Französischen von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Es liest Michael König. (Schwerpunkt ?Gewonnene Jahre? - Neue Wege in das Alter) Wie lässt sich das letzte Aufleuchten der Landschaftsfarben vor dem Einbruch der Dunkelheit beschreiben? "Ein kurzer Augenblick vor der Nacht, eine Erhellung? Keineswegs: ein anderer Zustand der Farben, etwas wie ihre eigene Erinnerung, ihr Abschied, enthalten in ihrer Gegenwart." Prosaminiaturen aus dem bewegenden Alterswerk des kürzlich (am 24.02.) 95-jährig in Südfrankreich verstorbenen Schweizers Philippe Jaccottet, welches in die prestigeträchtige Bibliothèque de la Pléiade des Gallimard Verlags aufgenommen wurde. Sie sind das dichterische Produkt einer auf den Moment fokussierten Existenz, die aus ihrem baldigen Enden eine intensive Wirklichkeit gewinnt. Ein alter Mann bei der Betrachtung eines Rotkehlchens - Denken als Gesang ... Gestaltung: Gudrun Hamböck

11.25 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Andreas Maurer.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. "Die goldenen Zwanziger" ... an der Berliner Staatsoper Es ist ja nicht so, dass alles vergessen wäre. Der Dirigent Frieder Weissmann dirigierte in den 1920er Jahren und bis 1933 eine Schallplattenaufnahme nach der anderen, unter anderem als erste "alle Neune" von Beethoven. Sein Kollege Oskar Fried war der Erste, der eine komplette Symphonie von Gustav Mahler einspielte. Über sie wird geforscht, geschrieben. Zu Aller Lebzeiten war aber gewiss Leo Blech in der "klassischen" Musikwelt Berlins der Dirigent mit der größten Ausstrahlung: Ob als musikalischer Leiter des Hauses, ob "nur" als Autorität ohne Titel war Blech, selbst Komponist, der führende Wagner-Dirigent im Berlin der (auch darin) "goldenen Zwanziger Jahre". Sogar frühe Livemitschnitte aus der Staatsoper halten seine Kunst fest, ebenso unzählige Studioproduktionen mit Sängerinnen und Sängern wie Maria Ivogün, Frida Leider, Lauritz Melchior, Barbara Kemp, Friedrich Schorr, Alexander Kipnis, Julius Patzak und Helge Rosvaenge - mit einem Repertoire weit über Richard Wagner hinaus. Ein Schatz für alle an Gesangs-Historie Interessierte!

15.30 Uhr
Moment

Ein Besuch in der Wiener Hörbücherei Das Sortiment der Hörbücherei des "Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes" in Wien reicht von Belletristik und Reiseführern bis hin zu Zeitungen - in Audioform. In ihrem Lager befinden sich Tonbandgeräte aus den 1960er Jahren ebenso wie Aufnahmen auf SD-Karten aus dem Jahr 2021. Die Hörbücherei ist Versandbibliothek und Hörbuch-Produzent zugleich, gerade nimmt sie ihr 15.000stes Werk in ihrem Bestand auf. Gestaltung: Theresa Schwind Meisterstück: Drei HTL-Absolventen entwickeln ein Therapiefahrrad für Menschen mit Behinderung Gestaltung: Jonathan Scheucher

15.55 Uhr
Ö1 Kinderjournal

Rudi präsentiert das Ö1 Kinderjournal Rudi und Helene Seelmann treffen sich im Journalstudio und besprechen, was diese Woche in Österreich, in der EU und in der Welt passiert ist. Gestaltung: Kathrin Wimmer

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Medizin und Gesundheit

Vom künstlichen Knorpel bis zur gezüchteten Hornhaut - regenerative Medizin sorgt für Autonomie im Alter

16.40 Uhr
Die Ö1 Kinderuni

Von der Idee zur Umsetzung. Gestaltung: Ute Maurnböck Paulina und Florentina lieben Süßigkeiten und designen gern Mode. Ein Geschäft zu eröffnen, in dem Beides zu finden ist, das wäre doch was! Nur: wo anfangen? Der Wirtschaftswissenschafter Michael König, der am Department for Strategy and Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien lehrt, hat Antworten auf diese Fragen. So sollte man Gründungskapital besorgen, einen Businessplan überlegen, sich umhören, ob auch andere Leute die Idee gut finden und schauen, was die MitbewerberInnen am Markt tun - auch um sich von ihnen zu unterscheiden. Ebenfalls wichtig ist, sich zu überlegen, welchen Preis man für seine Ware oder Dienstleistung verlangen kann. Aber am Allerwichtigsten ist für Michael König: Mut. Denn nur, wer sich traut, seine Vision umzusetzen, kann damit Erfolg haben. Selbst wenn sich eine Idee im Lauf der Zeit verändert. Im Gründerzentrum an der WU unterstützen Expertinnen und Experten bei Fragen zur Geschäfts- oder Firmengründung. Mit den Ö1-Kinderunireporterinnen Paulina und Florentina überlegt Michael König, worauf es dabei ankommt.

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

zum Ö1-Schwerpunkt: "Gewonnene Jahre. Neue Wege in das Alter" Von der Großfamilie zum Generationen-Wohnen mit: François Höpflinger, Soziologe, Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich Die Großfamilie unter einem Dach ist eine Lebens- und Wohnform, die immer seltener wird. Umso mehr scheint das Bild idealisiert zu werden: die (Ur-)Großeltern, die bis zu ihrem Tod gemeinsam mit Kindern und Enkeln unter einem Dach leben. Parallel dazu ist das Vorurteil verbreitet, dass "die Alten" von "den Jungen" heute "ins Heim abgeschoben" werden. Tatsächlich aber werden 80% der Pflegebedürftigen von ihren (mehrheitlich) weiblichen Angehörigen zuhause betreut. Im Fokus der Sendereihe steht das Wohnen im Alter: Wie lebten alleinstehende alte Menschen früher? Wie ideal war die Großfamilie? Das Zusammenleben als Großfamilie war nicht immer freiwillig, sondern eine Notwendigkeit durch wirtschaftliche und/oder (erb)rechtliche Bedingungen, insbesondere bei Bauern. Wie war das im urbanen Raum? Welche historischen und sozialen Entwicklungen also haben zum Zusammenleben der Generationen geführt und welche haben es letztlich (fast) zum Verschwinden gebracht? Und welche Pläne für das Wohnen in der 3. Lebensphase, die ja bekanntlich länger geworden ist, existieren heute? Es gibt auch etwas dazwischen, zwischen "den eigenen 4 Wänden" und dem Geriatriezentrum, etwa betreutes Wohnen oder Mehr-Generationen-Wohnprojekte. Es geht um Wohnformen, die soziale und gesundheitliche Sicherheit bieten sollen, aber auch ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen sollen. Welche positiven Aspekte der historischen Großfamilie lassen sich auf neue Weise fortführen? Welche neuen Erwartungen und Ansprüche ans Wohnen im Alter hat die ältere Generation heute?

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Der weltweite Trend zu XXL-Schiffen hält an. Gestaltung: Astrid Plank Der Unfall der "Ever Given" im Suezkanal hat der staunenden Öffentlichkeit vor Augen geführt, wie sehr der internationale Warenverkehr von riesigen Containerschiffen abhängig ist. Wenn eines von ihnen ausfällt oder gar eine wichtige Wasserstraße verstopft, gerät der weltweite Handel rasch ins Stocken. Einige tausend dieser Schiffe sind auf den Weltmeeren unterwegs, die größten davon können über 20.000 Container mit Waren aller Art rund um die Welt transportieren, und noch ist keine Grenze nach oben erreicht. Gemessen an den CO2-Emissionen pro transportierter Tonne sind die Monsterschiffe sogar die umweltfreundlichsten Transportmittel - verglichen mit Flugzeug, LKW und Zug. Allerdings stoßen sie auch viele schädliche Stoffe wie Schwefel- oder Stickoxide aus - ein Umstieg auf umweltfreundlichere Antriebsarten ist bei den Stahlriesen aber nicht so leicht. Wie sinnvoll ist es überhaupt, dass Unmengen von Waren und Fertigungsbestandteilen für die Industrie zwischen Asien, Europa und Amerika hin- und hergeführt werden? Wo ist die vielbeschworene Eindämmung der Globalisierung nach der Corona-Pandemie geblieben? Schifffahrts- und Umweltexperten, Hafenmanagerinnen und Wirtschaftsfachleute geben Auskunft.

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

.diskussionen Das Gesprächsformat am Donnerstag Mit Hintergrundgesprächen, wissenschaftlichen Disputen, interdisziplinären Dialogen, Werkstatt- und Porträtgesprächen, Diskussionen zu aktuellen Themen.

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

Kovacics Entdeckungen. Ernst Kovacic bittet die Harfenistin Elisabeth Plank, u.a. "Great Talent" des Wiener Konzerthauses 2020, zum Gesprächskonzert. Special Guests sind Walther Soyka Karl Stirner, Fixsterne am Firmament der Wiener Musik (aufgenommen am 12. März im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien) Seit Elisabeth Planks Solodebüt im Wiener Konzerthaus mit 17 Jahren konnte sich die junge Wienerin als international gefragte Solistin und Botschafterin ihres Instruments etablieren. Fachmagazine wie "Gramophone" schwärmen von ihrer brillanten Gestaltung von Licht und Schatten, ihrer musikalischen Kreativität und der atemberaubenden Schönheit ihrer Klangwelt. Als Grenzgängerin zwischen Epochen und Stilen präsentiert die vielfach ausgezeichnete Harfenistin, die für diese Saison zum "Great Talent" des Wiener Konzerthauses auserkoren wurde, ihr Instrument virtuos auch abseits romantischer Klangpfade. Bei Ernst Kovacic stehen Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel und André Caplet auf dem Programm, die vom Artel Quartet sowie Eva-Maria Fandl (Flöte) und Petra Liedauer (Klarinette) interpretiert werden. (ORF RadioKulturhaus)

21.00 Uhr
Im Gespräch

"Berühmtheit verpflichtet zu Engagement für die Welt". Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Peter Ustinov, Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur Das Weltbürgertum wurde ihm in die Wiege gelegt: Peter Ustinov wurde 16.April 1921 - es war ein Karfreitag - in London als Sohn eines deutschen Journalisten mit russischen Vorfahren und einer französischen Kostüm- und Bühnenbildnerin mit russischen, italienischen und äthiopischen Wurzeln geboren. Anlässlich seines 100. Geburtstages wiederholt Ö1 ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz im Jahr 1999 mit dem Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur geführt hat. Dass Peter Ustinov vier Sprachen lernt, ist nicht verwunderlich. Dass er mit 16 die Eliteschule Westminster verlässt, um sich der Schauspielerei zu widmen, auch nicht. Zumindest aus heutiger Sicht. Mit 17 Jahren steht er zum ersten Mal auf der Bühne, mit 19 zum ersten Mal vor der Kamera. Mit 21 wird er Soldat der British Army, und das, obwohl er Zeit seines Lebens Pazifist war. Mit 29 wird er als Kaiser Nero im dem Historienfilm "Quo vadis" weltberühmt. Seine Rollen waren legendär: als Detektiv Hercule Poirot war er wohl am bekanntesten. Peter Ustinov war aber mehr als der große Künstler, dessen Arbeit mit vier Oskars gewürdigt wurde. "Berühmtheit verpflichtet zu Engagement für die Welt", wusste Peter Ustinov. Er engagierte sich als Botschafter der UNICEF und stiftete Lehrstühle zur Vorurteilsforschung in Budapest, Durham und Wien. Für seinen Einsatz wurde er mit zahlreichen Menschenrechtspreisen geehrt, darunter mit dem Toleranzpreis des österreichischen Buchhandels. 2004 starb der Weltmensch Sir Peter Ustinov 82-jährig an Herzversagen. In dem in Genf geführten Gespräch aus dem Jahr 1999 spricht Renata Schmidtkunz mit Peter Ustinov über Europa, das schöpferische Arbeiten und die Kunst, bei aller Berühmtheit Mensch zu bleiben.

21.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Gewonnene Jahre. Neue Wege in das Alter (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Unterstützung bei der Pflege. Von der Krücke zu technischen Assistenzsystemen (4). Gestaltung: Ilse Huber Swinging Sisters. Vokale Frauenbands (4). Gestaltung: Ute Maurnböck

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Francisco López im Zeit-Ton Porträt Der spanische Komponist, Biologie-Professor und Kurator Francisco López betreibt Soundstudien, die sich mit Klang in seiner reinsten Form beschäftigen. Er nutzt Feldaufnahmen von mikrobiologischen Ökosystemen, abgelegenen Regionen wie Regenwäldern und Savannen sowie von urbanen Situationen, um daraus akusmatische Hörräume zu formen. Anlässlich seines vor kurzem gefeierten 40-jährigen Bühnen-Jubiläums widmet der Zeit-Ton einem der prominentesten Vertreter aktueller Audiokunst ein Porträt. Francisco López stammt aus Madrid und wohnt in Den Haag. Seine Musik fordert einen Absolutheitsanspruch ein, um zu Klängen als solchen durchzudringen. Sie ist eine Art Soundtrack der Audio-Halluzinationen, bei der Konkretes und Abstraktes ständig ineinander verschwimmen: Es geht weniger um die Dokumentation von Umgebungen als um den persönlichen, künstlerischen Blick darauf. Sein Werk verteilt sich auf mehr als 600 Veröffentlichungen, die er auf mehr als 40 Labels herausgebracht hat. Fünfmal wurde er mit dem Anerkennungspreis der Ars Electronica ausgezeichnet. Konzerte und Installationen fanden u.a. im Den Haager Theater Korzo, am Grazer musikprotokoll oder am New Yorker Times Square statt. López ist zudem Direktor des SOMN Archive, einer Plattform zur Dokumentation von experimenteller Musik und Klangkunst in Murcia, und er betreibt die Labels Nowhere Worldwide sowie Two-Headed Snake. Soundbild(n)er Das Jubiläum seiner Musikertätigkeit feierte López Ende letzten Jahres mit "A Bunch of Stuff: 40 Years of Sonogenic Composition": eine USB-Karte mit 138 Stücken und einer Spielzeit von zwölf Stunden, die von Feldaufnahmen über Radio- bis zu Drone-Arbeiten reichen. Im brasilianischen Regenwald veranstaltete er Workshops, die in der südafrikanischen Savanne fortgesetzt wurden. Aktuell ist mit "Wilderness Studio 2005-2019: On-site Composition in the Wild" eine zweiteilige Audio-Dokumentation darüber erschienen. Im Zeit-Ton-Porträt erzählt Francisco López von seinen "sonogenischen Kompositionen", Sound-Ambivalenzen und Reisen in einige der entlegensten Gegenden der Erde wie den Regenwäldern von Borneo und den Bergen in der nepalesischen Region Mustang. Sämtliche im Zeit-Ton gespielte Stücke finden sich auch auf der auf Nowhere Worldwide erschienen Compilation "A Bunch of Stuff: 40 Years of Sonogenic Composition". Gestaltung: Heinrich Deisl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten