Webradio und Livestream

Tagestipp

Heute, 22:05 Uhr Bayern 2

Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Leela Goldmund, Autorin. Leela ist sieben Jahre alt, als ihre Eltern Ende der 1970er Jahre der Bhagwan-Sekte beitreten. Gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester lebt sie dann in verschiedenen Sannyassin-Kommunen in verschiedenen Ländern. Geträumt habe sie aber immer von einem "Leben mit Mama, Papa, Haus und Katz".

Konzerttipp

Heute, 22:00 Uhr NDR Blue

Nachtclub NDR Blue in Concert

Heute mit Talco (1/2) Die italienische Ska-Band aus Marghera, Venedig, macht seit Anfang des Jahrtausends Musik. Eigentlich wird dazu immer ausgelassen getanzt, beim Reeperbahn Festival 2020 war das allerdings Corona-bedingt nicht möglich. Dennoch oder vielleicht auch wegen dieser Umstände war der Auftritt der Band bei Europas größtem Clubfestival bemerkenswert. Wir haben für Sie den Mitschnitt von Talco auf der Village Stage beim Reeperbahn Festival 2020.

Hörspieltipp

Heute, 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

2/4: «De Wind i de Wide» von Heinz Stalder nach Kenneth Grahame Der Maulwurf schmeckt den Frühling! Mit scharfen Schaufeln gräbt er sich aus seinem Erdloch, mitten hinein in den hellen, duftenden Sonnenschein. Sogleich macht er Bekanntschaft mit dem noblen und mutigen Kröterich, der sich waghalsig von einem Abenteuer ins andere stürzt.

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Herkunft der Bajuwaren Neues zu einem alten Rätsel Das rätselhafte Ende der Bronzezeit Klärung in Sicht? Das Kalenderblatt 12.04.1831 Resonanzkatastrophe: Broughton Suspension Bridge stürzt ein Von Hellmuth Nordwig Herkunft der Bajuwaren - Neues zu einem alten Rätsel Autor: Thomas Grasberger / Regie: Martin Trauner Wer waren die Bajuwaren und woher kamen sie? Seit Jahrhunderten werden diese Fragen immer wieder gestellt. Mit den Theorien und Spekulationen, die dabei entstanden sind, kann man Bibliotheken füllen. Eine befriedigende Antwort aber hat sich daraus nicht ergeben. Die Geschichte von dem einen "Volk" oder Stamm, der nach dem Ende des Römerreichs in ein quasi leeres Land eingewandert sein soll, hat sich als wissenschaftliche Sackgasse erwiesen. Deshalb suchen in jüngerer Zeit Historiker, Archäologen und Ortsnamenforscher nicht mehr nach den "Leuten", sondern richten ihren Blick auf den Raum. Und der - so die neueren Erkenntnisse - war nie völlig entvölkert, wurde aber im 6. Jahrhundert neu besiedelt. Und zwar so planmäßig, dass man von einer "Gründerzeit" sprechen kann. Aus allen möglichen Himmelsrichtungen kamen damals Menschen, die am Ende dieses langen Transformationsprozesses gemeinsam ihre Identität als frühe Bayern entwickelt haben. Das rätselhafte Ende der Bronzezeit - Klärung in Sicht? Autor: Matthias Hennies / Regie: Martin Trauner Die Paläste gingen in Flammen auf, die Hauptstädte fielen in Schutt und Asche, ganze Landstriche wurden entvölkert. Um 1200 vor Christus brachen die reichen Kulturen der Bronzezeit im ganzen östlichen Mittelmeerraum in einer furchtbaren Katastrophe zusammen: Berühmt wurde der Untergang Trojas, doch auch in Anatolien, Griechenland und Palästina brannten die Städte. Nur das Reich der Pharaonen überlebte. Dort fanden moderne Forscher Inschriften, die rätselhafte "Seevölker" für das große Desaster verantwortlich machten. Doch sie konnten die kampfstarken Aggressoren nirgendwo dingfest machen. Auch über die folgenden "Dunklen Jahrhunderte" kulturellen Niedergangs wusste die Wissenschaft bisher wenig. Das dramatische Ende der Bronzezeit gilt als ein "Jahrhundert-Rätsel" der Archäologie - doch nun deuten sich Lösungen an: Inzwischen gibt es plausible Argumente dafür, wer die "Seevölker" gewesen sein könnten. Und an der Burg von Tiryns in Griechenland, die einst ebenfalls in Flammen aufging, zeigen Ausgrabungen, wie schnell auf die Katastrophe manchmal ein Neuanfang folgte. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz

Podcast

Deutschlandfunk

Große Industrie in kleinen Chaträumen: Hannover Messe beginnt

Autor: Budde, Alexander Sendung: Wirtschaft und Gesellschaft

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NDR

Im Keller

Nach dem gleichnamigen Buch von Jan Philipp Reemtsma. Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen. Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller" ist eine Chronik der Ereignisse. Die Hörspieladaption unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks wurde zum Hörspiel des Jahres 1998 gewählt: "Ein literarisches Hörspiel, streng, ohne Mätzchen. Und gerade deshalb zutiefst bewegend," urteilte die Jury. Mit Günther Einbrodt. Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein. Komposition: Ronald Steckel. Ton und Technik: Peter Kainz und Venke Decker. Regie: Ulrich Gerhardt. Regieassistenz: Heike Tauch. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR/SWF/SFB 1998. Verfügbar bis 23.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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