Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 07:00 Uhr NDR kultur

Mikado Hörspiel

Meisterdetektiv Kalle Blomquist (2/2) Von Rose Marie Schwerin nach dem gleichnamigen Buch von Astrid Lindgren Mit: Andreas von der Meden, Cornelia Boje, Thomas Piper, u.a. Regie: Kurt Reiss Kalle Blomquist hat Kopf und Kragen riskiert, um dem zwielichtigem Onkel Einar ein Juwelenraub nachzuweisen. Doch die Sache wird gefährlich: Kalle und seine Freunde Anders und Eva-Lotta werden im Keller der alten Burgruine eingesperrt. Wie kommen sie da bloß wieder raus? Das NDR Hörspiel war bei seiner Erstausstrahlung im Jahre 1954 ein Straßenfeger. Es erreichte ein Millionenpublikum und verhalf auch Astrid Lindgrens Buchvorlage zu Rekordauflagen. Dieses Hörspiel steht zum Nachhören zur Verfügung: ndr.de/mikado 07:00 - 07:04 Uhr Nachrichten, Wetter

Montag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Die Flaschenpost Von Klaus Kordon Ab 7 Jahre Regie: Beatrix Ackers, Götz Naleppa, Uta Beth Komposition: Joachim Litty Mit: Mit Max-Volkert Martens, Felix Leiberg, Alexander Kaiser, Kerstin Keicher, Fatih Pinarcik, Else Nabu, Egon Hoffmann, Leon Boden, Gela Leiberg, Dieter Kursawe u. a. Ton und Technik: Bernd Friebel und Helmut Hoffmann Produktion: RIAS Berlin 1990 Moderation: Ulrike Jährling Matze hofft insgeheim, dass seine Flaschenpost von der Spree bis nach Afrika oder Australien treibt. Doch dann antwortet ihm Lika aus Westberlin. Dem Teil der Stadt, der Matze so unbekannt ist wie ein fremdes Land. Matze lebt in Ostberlin, und eines Tages hat er eine Idee. Er will eine Flaschenpost losschicken, die die Spree hinunterschwimmt und in die Elbe, und dann weiter, übers Meer, in ferne Länder - denkt er wenigstens. In Wirklichkeit dümpelt die Flasche mit seiner dreisprachigen Nachricht jedoch nur hinüber nach Westberlin - und da findet sie Lika. Als Lika sich entschließt Matze zu antworten, ist das der Anfang von vielen, vielen Komplikationen. Nicht ihretwegen oder wegen Matze, noch wegen ihrer Freunde Pipusch und Bob. Sie kriegen es schon hin, miteinander Kontakt aufzunehmen, und sie verstehen sich auch ganz gut. Aber ihre Eltern! Was die nun alles für Probleme sehen bei solchen Ost-West-Kontakten. Und dann wollen sich Lika und Matze auch noch treffen! Das Hörspiel ist eine Produktion von RIAS Berlin aus dem Jahre 1990 - und selbst auch ein Stück deutsch-deutscher Zusammenarbeit, denn für einen plötzlich erkrankten Toningenieur sprang damals Bernd Friebel vom ehemaligen Rundfunk der DDR ein. Klaus Kordon (geb. 1943 in Berlin-Pankow) ist ein deutscher Schriftsteller im Bereich Kinder- und Jugendliteratur. Neben vielen anderen Preisen und Auszeichnungen erhielt er 2016 den Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Gesamtwerk.

Montag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Spielraum - Hörspiel

Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Jean de Brunhoff Neu übersetzt aus dem Französischen von Sylvia Oelkrug und Klaus Simon Mit Sylvia Oelkrug als Erzählerin Komposition: Francis Poulenc Musik: Holst-Sinfonietta Musikalische Leitung und Dialogregie: Klaus Simon (Produktion: Holst-Sinfonietta mit dem Südwestrundfunk 2022) Im Sommer 1940 besuchte der Komponist Francis Poulenc Freunde auf dem Land. Eine seiner kleinen Nichten kam zu ihm ans Klavier und stellte das Bilderbuch "Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten" von Jean de Brunhoff aufs Notenpult: "Spiel mir diese Geschichte." Er begann zu improvisieren. Fünf Jahre später komponierte Poulenc daraus ein Stück. So entstand "L"Histoire de Babar, le petit éléphant" für Klavier und Erzähler - die Geschichte des kleinen Elefanten, der als Kind zu den Menschen kommt und versucht, wie ein Mensch zu leben. Ein pfiffiges Hörspielkonzert für alle ab 7 Jahren!

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

1/3 Premiere/Surround: «Der böse Trieb» von Alfred Bodenheimer Noch einmal löst der Zürcher Rabbiner Gabriel Klein einen kniffligen Fall. Dabei kommt er als Seelsorger und Hobby-Ermittler an seine Grenzen. Wird er doch mit der brutal banalen Ehehölle eines Vorzeigepaares konfrontiert, die sich ein Strindberg nicht perfider hätte ausdenken können.

Montag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Alles Licht, das wir nicht sehen (3/3) Von Anthony Doerr Jugend in Kriegszeiten Bearbeitung: Karlheinz Koinegg Komposition: Ulrike Haage Daniel Le Blanc: Noureddine Chamari Museumsdirektor: Gerhard Mohr Marie-Laure (6-10 Jahre): Leni Kramer Museumsführer: Claus Dieter Clausnitzer Dr. Geffard: Gerhard Fehn Marie-Laure (12-14 Jahre): Frieda Reinke Madame Manec: Charlotte Schwab Frauen: Justine Hauer, Rebecca Madita Hundt und Karoline Bär Madame Ruelle: Eva Mannschott Onkel Etienne: Steve Karier Frau Elena: Aurélie Thepaut Obergefreiter: Daniel Berger Werner (7-12 Jahre): Gustav Saurbier Jutta (5-12 Jahre): Anna Lucia Gualano Herribert Pommsel: Robert Reuter Hans Schilzer (13 Jahre): Jordy-Leon Sun Werner (14-15 Jahre): Julius Langner Dr. Hauptmann: Andreas Grothgar Frank Volkheimer: Gareth Charles Herr Siedler: Wolfgang Rüter SS-Bastian: Robert Gallinowski Frederick (14 Jahre): Marian Peterse Ein Hauptmann: Stefan Bockelmann Ein Gefreiter: Jonas Baeck Marie-Laure (16 Jahre) / Erzählerin: Alicia von Rittberg Reinhold von Rumpel: Bernhard Schütz Monsieur Hublin: Rudolf Kowalski Concierge: Caroline Schreiber Claude Levitte: Michael Witte Henri (Le Blanc) = Professor: David Vormweg Steigerlied (Gesang): Maximilian Teschner Klasse im Museum / Kinder: Ida Linnea Rooch und Paula Bastian Kinder aus dem Waisenhaus: Moritz Heller, Clara Ader und Linn-Anni Rosener Funkspruch: Dmitri Alexandrov Werner (16-18 Jahre) / Erzähler: Markus J. Bachmann Regie: Petra Feldhoff Produktion: WDR 2022

Montag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: "Kein Mucks!" - Der Bremen Zwei-Krimiabend mit Bastian Pastewka (4. Staffel)

Nach dem großen Erfolg seines Bremen Zwei-Krimipodcasts "Kein Mucks!" legt Bastian Pastewka jetzt richtig los: In der vierten Staffel mit insgesamt 40 Folgen präsentiert der Kenner und Liebhaber der anspruchsvollen Krimi-Unterhaltung neben berühmten Radio-Bremen-Krimis erstmalig auch die besten Hörspiel-Krimis aus den Archiven von BR, hr, MDR, NDR, rbb, SR, SWR, WDR und Deutschlandfunk Kultur.

Montag 18:00 Uhr WDR4

WDR 4 Mein Abend

Mit Bastian Bender und Bastian Pastewka 18:00, 19:00, 21:00 WDR aktuell 19:04 - 21:00 Kriminalhörspiel "Feuer für eine Zigarette" (Produktion: WDR 1966)

Montag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel

Das große Heft(2/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Ágota Kristóf Mit: Libgart Schwarz, Kristof van Boven Komposition: Martin Schütz Hörspielbearbeitung und Regie: Erik Altorfer (Produktion: Deutschlandfunk/HR/SRF 2021) Bei ihrer Großmutter auf dem Land sind zwei Brüder der Grausamkeit des Kriegs ungeschützt ausgesetzt. Die Zwillinge erfahren, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen können. Und folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

Montag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Der Fischer und seine Seele Von Oscar Wilde Aus dem Englischen von Alice Seifert Bearbeitung: Lia Pirskawetz Regie: Barbara Plensat Mit: Walter Plathe, Gabriele Zion, Martin Seifert, Alfred Struwe, Peter Kalisch, Margit Bendokat Komposition: Lothar Voigtländer Ton und Technik: Gertraude Paasche und Barbara Kluczyk Produktion: Rundfunk der DDR 1984 Länge: 66"33 Ein Fischer opfert für die Liebe zu einer Meerjungfrau seine Seele. Er muss aber feststellen, dass dieser Teil von ihm nicht so einfach loszuwerden ist, obwohl er ihn nicht sehen und nicht berühren kann. In Oscar Wildes Kunstmärchen verliebt sich ein junger Fischer in eine Meerjungfrau. Um seiner Liebe folgen zu können, muss er sich von seiner eigenen Seele lösen. Denn die Meeresbewohner besitzen keine Seele. Der Fischer jagt seine Seele mithilfe einer Hexe davon, allerdings ohne ihr sein Herz auf die Reise mitzugeben. Das braucht er schließlich selbst, um die Meerjungfrau zu lieben. Die Fischer-Seele zieht durch die Welt und wird bösartig. Sie begeht zahlreiche Gräueltaten. So verändert kommt sie zum Fischer zurück und kämpft verzweifelt darum, wieder von ihm aufgenommen zu werden. Oscar Wilde (1854-1900), irischer Schriftsteller, war einer der wichtigsten Vertreter der L"art-pour-l"art-Bewegung. Er verfasste Theaterstücke, darunter "Salome" (1891) und "Bunbury, oder Ernst sein ist alles" (1895), Gedichte, Kurzgeschichten und ist heute vor allem für seinen Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" (1890) bekannt. Wilde unternahm weite Vortragsreisen und starb nach einem Gefängnisaufenthalt wegen homosexueller "Unzucht" verarmt in Paris. Hörspiel nach Oscar Wilde Der Fischer und seine Seele

Montag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Neapolitanische Saga Die Geschichte der getrennten Wege (1/4) Aus dem Italienischen von Karin Krieger Von Elena Ferrante Komposition: Ulrike Haage Bearbeitung und Regie: Martin Heindel BR 2022 Ursendung Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Die figurenreiche Roman-Tetralogie von Elena Ferrante - im deutschsprachigen Raum auch Neapolitanische Saga genannt - erzählt die Geschichte der Freundschaft von Lila und Lenù von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart. Es ist eine lebenslange Freundschaft, die aus der Perspektive von Lenù, wie Elena Greco von ihrer Familie und ihren Freunden gerufen wird, geschildert wird. Das gemeinsame Aufwachsen im Rione, einem Armeleuteviertel Neapels, mit seinem Geflecht an familiären und nachbarschaftlichen Verbindungen, bildet dabei ihren konstanten Bezugspunkt. Lenù studiert in Pisa und stellt ihren Eltern ihren Freund, den gebildeten Pietro, vor. Sie macht erste Schreibversuche und trifft Nino wieder. Mithilfe ihrer zukünftigen Schwiegermutter veröffentlicht sie ihr erstes Buch. In Mailand nimmt sie an Studentenrevolten teil. Von ihrer Freundin Lila entfernt sie sich zunehmend.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Die Verwirrungen der Silvesternacht

Von Ingo Schulze (Wiederholung) Der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach - in solchen Liebesnöten hat auch Frank Reichert selbst einmal gesteckt. Im Herbst 1999 war das. Denn ausgerechnet in der Milleniumsnacht sollte er seine große Liebe nach zehn Jahren zum ersten Mal wiedersehen. Jene Julia, mit der er, weil er die Ungewissheit ihrer Beziehung nicht länger ertrug, gebrochen hatte, ohne sie je vergessen zu können. Damals war die DDR binnen weniger Tage in sich zusammengerutscht, und er war Ute nähergekommen, die er beim Neuen Forum kennengelernt hatte. Ihr gemeinsamer Copy-Shop florierte, und ähnlich unkompliziert war ihr Zusammenleben, gerade auch was den Sex anbetraf. Inzwischen hatten sie ein Kind. Eigentlich waren sie zu glücklich, als dass das bevorstehende Wiedersehen mit Julia ihn hätte derart elektrisieren können. Und doch beschäftigte ihn ein Vierteljahr lang nichts anderes als die Vorbereitung auf dieses Treffen: Als würde damit nicht bloß ein neues, sondern, endlich, das richtige Leben beginnen. - Es war anders gekommen. Heute ist er froh darüber. Hat er etwas daraus gelernt, so ist es erotischer Pragmatismus, kleine Seitensprünge gehören dazu. Diese Lektion gibt er gern weiter. An die aufregenden Wochen 1999, an die Verrücktheit der Silvesternacht selbst erinnert er sich freilich sehr genau. Und wenn er heute davon erzählt, wird alles wieder lebendig und straft die Lehren Lügen, für die er das beste Beispiel sein will. Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Veröffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben", "Adam und Evelyn" und "Das abenteuerliche Leben des Peter Holtz" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays, Publizistik und Hörspiele: "Das ,Deutschlandgerät"" (MDR 2014), "Die Abflussrohre spuckten ihre Eisblöcke wie abgelutschte Bonbons auf den Gehsteig - Variationen über die Zeit" (SWR 2015) und "Augusto, der Richter" (MDR/BR 2016). Seinen 2020 erschienenen Roman "Die rechtschaffenen Mörder" produzierte MDR KULTUR mit Sylvester Groth für die Sendereihe "Lesezeit". Regie: Ulrich Lampen Komposition: Steffen Schleiermacher Produktion: MDR 2018 Mitwirkende: Milan Peschel - Frank Reichert (75 Min.)

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Mephistos Kuss» von Klaus Enser-Schlag Träumen muss gelernt sein.

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